Niemals endend... jetaray

29.12.2005 -

Du wirst sehn. Nicht mehr lang und ich kann wieder fliegen. Mit großen bunten Schmetterlingsflügeln. Und keiner, der mich halten kann. Einfach weg. Für immer. Und alles zurück lassen, einen Neuanfang wagen, mit allem und jedem.
Die Gefühle sind ebenfalls weg. So schnell wie sich eine Zuckerwatte im Regen auflöst.
Es ist einfach zu bequem. Und du wirst sehn, dass es wunderschön ist, wunderschön den Konatkt zu verlieren. Und unabhängig zu sein.
Ich muss einfach ausbrechen, wie in den guten alten Dagobert Duck Comics.

Flucht? Nein, im Gegenteil. Neuanfang im Paradies. Dort wo alle mit Schmetterlingsflügeln fliegen.

Irgendwie werd ich das hinbekommen. Es wird wunderschön. Wunderschön weiter zu gehn.
Und vielleicht folgt mir mein heimlicher Held P. in diese Welt.
Aber denk dran, ohne mich. Und du wirst sehn, irgendwie wird es gehn.


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13.12.2005 - Liebe geht durch den Magen

Es geht hier um die Liebe und das Leben und um die Dinge, die wirklich zählen oder die gezählt haben, beovr der Profimaximierer das Ende der Gemütlichkeit anpfiff.


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7.12.2005 - Jaja...

Also, ich steh auf Sex vor der Ehe...
Erstens ist Sex gesund und macht Spaß.
Zweitens kann man ja auch jemanden lieben, mit dem man nicht verheiratet ist.
Ausserdem sollte man - meiner meinung nach - niemanden heiraten,
mit dem man sexuell nicht harmoniert,
also woher wissen wenn man nicht vor der Ehe fickt?
Also, geht raus uns liebt euch!


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1.12.2005 -

Wir lesen uns gegenseitig Sachen vor.
Sie psychologische Ratgeber, ich meine Märchenbücher.
Im Nachhinein war es wohl ein Fehler, dass ich die Hauswände mit Gedichten vollgeschrieben hatte.
Vier Dosen verbrauchte ich dabei.
Und ebenso viele Tage sprachen sie kein Wort mehr mit mir.
Solange wie die Maler brauchten, um die Wand neu zu überstreichen.
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25.11.2005 - Gott, diese geistigen Mahlzeiten.

Warum beantworten sie nicht Ihre Briefe selbst, so wie ich meine eigenen Fragen beantworte?
Weil sie sich dem stellen müssten, was sie niemals wissen wollten.
Ich hasse die künstliche Welt und die Kommunikationswelt,
weil ich meine eigene Vorstellung von Kommunikation habe.
Es ist so, als ob die Menschen, die die Macht haben, annehmen,
dass andere keine Vorstellung von der Welt haben.
Ich habe eine. Und es macht mir nichts aus, wenn ich einige Regeln nicht einhalte.
Guter Geschmack, schlechter Geschmack, das ist nur lustig, verdammt lustig.
Ich schlucke all eure Ignoranz gegenüber mir, aber tatsächlich werde ich nichts davon verdauen.
Ihr werdet sie wiedersehen, ein bißchen gekaut, aber noch immer hier.



 
Gott, diese geistigen Mahlzeiten.
Ich werde sie in eine Pistole stecken und hinauf in den Himmel schießen.
Man kann froh sein dass ich sie nicht in einen verdammten weiblichen Körper schieße.
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22.11.2005 - Endlich wieder Spaß mit der Fliege =P

Ich habe dich von Anfang an gewarnt.
Das Mädchen mit dem Dachschaden. Du seist nicht so wie sie.
Und doch vertraust du mir.
Du wartest wohl, dass ich etwas sage. Oder auch nur winke.
Während du da unter meinem Fenster stehst.
Oder dass ich einfach nur für einen kurzen Moment da oben stehen bleibe.
Damit wir beide voneinander wissen, dass wir noch da sind, nicht wahr?
Ob wir das Leben betrügen? Oder betrügt es uns?
Immerhin spielen wir ja nur, spielen ein bisschen Jugend. Weil das dann doch irgendwie ein Ausweg ist.

Du sagtest "Ich liebe dich."
Und ich "Ich weiß."
Und irgendwann sah ich in deine Augen und habe dir geglaubt.

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21.11.2005 - So wie früher.

Hast du denn keine Angst um mich. Könntest du mich mit bunten, fliegenden Fischen wieder zu dir nehmen? So wie früher. Nur wir beide im Mondschein, philosophierend über dies und das. Im Rausch der Sonne.

Unendlich schön, aber du musst mich retten. Mir ein Lied auf der Gitarre spielen und mich mit Fotos locken.

Und der Limonadenmbaum wäre perfekt. Unglaublich perfekt. Nur wir beide im Inneren, so wie früher. Wir können uns vor der Welt verstecken, so wie früher. Uns gegenseitig Geschichten erzählen, so wie früher. Einfach wie früher, als wir noch klein waren und nichts von der grausamen Welt wussten. Einfach nur so wie früher.

Nur noch ein letztes mal.
Ich vermisse es so.
Nur die Liebe zu dir ist noch da. Genauso wie früher.


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15.11.2005 - Animals

animals are killed and eaten by other animals.
we are animals. we kill and eat those smaller than ourselves.
is this wrong?



 

we are animals. yes we are, indeed.
but aren't we supposed to be smarter than they?
we don't need meat to survive. yet we choose to eat it.
why kill an animal if there is no good reason? oh, that's right, it tastes good.
that's a good enough reason to kill, right?
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14.11.2005 - Na und?

Ist es nicht lächerlich, dass ich als etwas wahrgenommen werde, das ich nicht einmal sein könnte?
Nicht mal ein bisschen.
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12.11.2005 - Man muss wissen ich liebe Fotos

Es scheint so, als ob die Menschen, die die Macht inne haben, annehmen,
dass andere keine Vorstellung von der Welt haben.
Ich habe eine; es macht mir wenig aus, wenn ich einige Regeln nicht einhalte.

 

Mein Leben ist reicher an Intensität, vielfältiger.
Fick dich, Langeweile, fick dich, Unflexibilität, fickt Euch, Konventionen.
Ich kämpfte nur für meine Rechte, meine physischen Rechte und es macht mir nichts aus,
was die meisten Menschen denken könnten oder nicht denken über das, was ich mache.
Es ist mein Leben und ich will jede Sekunde darin ehrlich, zu mir selbst sein.
Warum sollte ich hier meine Biographie veröffentlichen?
(Das geschieht schon noch rechtzeitig.)



 

Die Welt um mich herum kann sich alles ausdenken, was sie will.
Denn mein Leben war ohnehin nicht so.
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12.11.2005 - P was right all the time



Glücklich macht mich das allerdings auch nicht.


Heute das allererste Mal bei meinem Held  geweint - zwischen den verblassten Erinnerungen
der ganzen Entjungferungen. Man muss wissen - ich weine eigentlich nie.


 

Ich will wieder Glastürme aufbauen, aus Glas sein.
Aus solchem, durch das man nicht durchsehen kann.
 Pwas right all the time.
Nur, wie macht sie das bloß?
Wie kann ich Wände um mich mit so etwas wie ...Liebe vereinbaren?
Und wie kann man lieben, ohne wenigstens versuchen, zu verstehen?
Unsere ist wortlos.
Auch ich wusste es die ganze Zeit über.
Liebe? Du kannst doch nicht jemanden anderen als dich selbst lieben.
Die Absurdität der künstlichen Welt, sie kotzt mich an.
Muss ich aufwachen? Lass mich aufwachen.

... Ich habe ja nie behauptet, dass ich Freunde bräuchte,
noch weniger, dass ich sie haben will.
Nicht aus zu wenig Risikofreudigkeit, du weißt ich habe vor nichts Angst.
DU WEISST DAS.
Ich bin einfach am liebsten alleine.

~

Gerade deshalb fragt die schizophrene Stimme in mir,
warum ich mich dann so zu Ende liebe an dir.
Und du brauchst dich gar nicht so angesprochen fühlen.
Menschen wechseln wie Tage, Monate, Jahre. (Zu schnell.)
Menschen sind nur Nummern.
Und du bist mein Lieblingsmensch.
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Mitleid? jetaray@web.de
...unendliche Geschichte...




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